Instrumente für Mantramusik


Enharmonische akustische Baßgitarre
Enharmonische akustische Baßgitarre: Hier noch mit 11/8 und 13/8-Bünden, sowie dem 63/40, welche alle später gezogen wurden.

Enharmonische akustische Baßgitarre

 

Es gibt jeweils einen Bund für folgende Töne:

  1. 25/24 chromatischer Halbton
  2. 16/15 diatonischer Halbton
  3. 10/9 kleiner Ganzton
  4. 9/8 großer Ganzton
  5. 7/6 septimale Kleinterz
  6. 6/5 Kleinterz
  7. 5/4 Großterz
  8. 4/3 Quart
  9. 11/8 Alphorn-Fa
  10. 7/5 kleiner septimaler Tritonus
  11. 10/7 großer septimaler Tritonus
  12. 3/2 Quint
  13. 63/40 septimale Kleinsext
  14. 8/5 Kleinsext
  15. 13/8 Natursext
  16. 5/3 Großsext
  17. 7/4 Natursept
  18. 16/9 diatonische Kleinsept
  19. 9/5 weite Kleinsept
  20. 15/8 Großsept
  21. 2/1 Oktave

Nach der Oktave geht es freilich noch weiter.

 

Die Stimmung ist Sa-Pa-Sa-Pa; Prim-Quint-Prim-Quint.

Fotos: Surasuta aus Türkenfeld


Enharmonische Gitarre
Enharmonische Gitarre

Enharmonische Gitarre

 

Es gibt jeweils einen Bund für folgende Töne:

  1. 25/24 chromatischer Halbton
  2. 16/15 diatonischer Halbton
  3. 10/9 kleiner Ganzton
  4. 9/8 großer Ganzton
  5. 7/6 septimale Kleinterz
  6. 6/5 Kleinterz
  7. 5/4 Großterz
  8. 4/3 Quart
  9. 7/5 kleiner septimaler Tritonus
  10. 10/7 großer septimaler Tritonus
  11. 3/2 Quint
  12. 8/5 Kleinsext
  13. 5/3 Großsext
  14. 7/4 Natursept
  15. 9/5 weite Kleinsept
  16. 15/8 Großsept
  17. 2/1 Oktave

Nach der Oktave geht es freilich noch weiter. Die Stimmung ist Sa-Pa-Sa-Pa-Sa-Sa; Prim-Quint-Prim-Quint-Prim-Prim.


Der Steg ist von einer E-Gitarre und erlaubt das exakte Feinjustieren der Bundreinheit.

Fotos: Pramodan aus Dortmund


Sarangi
Sarangi

Sarangi


Die drei dicken Saiten sind die Spielsaiten, zwei davon sind Darmsaiten, eine eine Stahlsaite, meistens sind alle drei Spielsaiten aus Darm. Die Stimmung ist Sa-Pa-Sa; Prim-Quint-Prim.

 

Eine einzelne spezielle Baßbordunsaite geht links in den Hauptwirbelkasten noch oben. Sie hat einen eigenen Sattel und dient der Baßverstärkung des sonst sehr höhenbetonten Instrumentes.

 

Der obere Wirbelkasten nimmt die sogenannten Tschawari-Saiten auf. Die beiden Tschawari-Sättel sind aus Kamelknochen gefertigt. Ein Tschawari-Sattel ist ein Obertonsattel, die Obertöne werden durch ihn besonders hervorgehoben. Er ist breit und leicht gewölbt, wodurch die Saite immer wieder an ihn anschlägt und dadurch der für indische Saiteninstrumente typische zirpende Klang erzeugt wird. Diese Sarangi hat zehn solcher Tschawari-Saiten, über jeden Sattel laufen fünf. Gestimmt werden sie ensprechend  dem Raga, beziehungsweise der bevorzugten Töne eines Stückes.

 

Der seitliche Wirbelkasten nimmt die Bordunsaiten, 24 an der Zahl auf, aufgeteilt in zwei Bänke zu 15 und 9 Saiten. Die 15 werden chromatisch gestimmt (bei dieser Sarangi sind aus spieltechnischen Gründen hier nur 14 Saiten aufgezogen), die 9 auch entsprechend des Ragas.

 

Insgesamt hat diese Sarangi 37 Saiten. Sie ist bespannt mit einem Ziegenfell.

Fotos: Pramodan aus Dortmund